Bericht vom Biker-Ausflug vom 02. bis 04.09.2016 in Iserlohn

Die Mountain-Bike-Gruppe trainiert und erholt sich im Sauerland

 

Am Freitag, 02.09.2016 war es soweit, mit 8 Top-Trainierten Mountain-Bikern und mir ging es wieder nach Iserlohn im Sauerland zu unserem traditionellen Trainings-Wochenende.

 

Die Anreise erfolgte bis ca. 17:00 Uhr mit PKW, die Fahrräder brachte jeder Fahrer selbst mit. Fast auch schon traditionell trafen schon mittags die „Rentner“ Christine und Dieter Kröll im 4-Sterne-Hotel „4 Jahreszeiten“, herrlich gelegen am Seilersee direkt am Eisstadion in Iserlohn ein.

 

Schon am Nachmittag wurde der wundervolle SPA-Bereich des Hotels mit Hallenbad und Sauna ausgiebig genutzt. Der eine oder andere (der Verfasser eingeschlossen) gab sich dem Genuss von frisch gezapften, erfrischenden Gerstensaft bei wunderschönem Wetter auf der Sonnen-Terrasse hin. Am Freitagabend wurde bei einem Grillbuffet erstklassig gespeist (Die Küche des Hotels war sehr gut) und danach bei einem weiteren oder auch vereinzelt mehreren Bieren das bevorstehende Wochenende besprochen.

 

Schon hier zeigte sich, zu welchen Höchstleistungen die Biker des TuS Weilnau in der Lage sind. Am Samstag wurde es ernst. Pünktlich um 10:00 Uhr starteten alle neun die Tour gemeinsam mit unserem Guide Jürgen und dessen Frau Andrea, Schwester von Jutta. Christine und Dieter Kröll, Jutta und Heiner Goll, Petra Kaufmann und Uli Graf, Dirk Voigt, Richard Stahl und ich (Norbert Zepke) begaben uns auf die Strecke entlang dem Ruhr-Radweg und dann in die Berge des Sauerlands.

 

Leider kam es gleich am Anfang zu einem ziemlich schlimmen Sturz von Petra. Gott sei Dank hat Sie diesen glimpflich überstanden. Auf der Radtour konnten uns Petra und Uli dann leider nicht begleiten. Rein vorsorglich fuhr Petra mit Uli ins nahe Krankenhaus.

 

Nach ca. 3 Stunden Netto-Fahrtzeit und über 5 Stunden unterwegs, nach ca. 48 Km und ca. 400 Höhenmetern fanden wir uns wieder im Hotel ein. Eine super schöne Tour bei herrlichem Wetter.  Das Gros der Höhenmeter mit anspruchsvollen Anstiegen folgte erst zum Ende der Rundfahrt.

 

Am nach Mittag genossen einige wieder den Wellneß-Bereich und danach das erneut gute Abendessen.

 

Am Sonntag früh wurden wir alle mit starken Regenfällen geweckt. So fuhren wir, nach einem reichlichen Frühstück wieder Richtung Heimat.

 

Es war ein herrliches Wochenende mit einer wunderschönen und entspannten Bike-Tour, super Erholung im Wellneß-Bereich und viel Spaß beim Bier und den vielen Gesprächen in Iserlohn.

 

Vielen Dank Jutta und Heiner für die erstklassige Touren-Planung und den Fahrern Heiner und Dirk fürs Mitnehmen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr zum Trainings-Wochenende. Ziel und Termin für 2017 sind noch unbekannt.

 

Norbert Zepke

 

13. Mountain Bike CTF in Altweilnau (01.05.2016)

Bei strahlendem Sonnenschein starteten am Sonntag insgesamt 169 Mountainbiker bei der 13. Bike-Tour der Radsportabteilung des TuS Weilnau. Bei der rundum gelungenen Veranstaltung freuten sich Radsportfreunde aus ganz Hessen an einer ganz besonderen Naturstrecke und traten viele Stammgäste bei der etablierten Weilnauer Veranstaltung an. 
 
Bereits morgens ab 8 Uhr ging es bei trockenem Wetter an den Start. Es nahmen auch 35 Lizenzfahrer teil, die bei der Veranstaltung des Bundes Deutscher Radfahrer Wertungspunkte sammelten. Zur Auswahl standen drei Strecken über 32, 51 oder 68 Kilometer. Bei der 32-Kilometer Strecke wurden insgesamt 600 Höhenmeter überwunden und ging es von Altweilnau über Finsternthal hinauf nach Seelenberg, um über die Tenne und den Eichelbacher Hof nach Rod an der Weil und zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen.
 
Die 51 Kilometer-Strecke ging vom Eichelbacher Hof weiter hinauf zum Kuhbett nach Hasselbach und führte über Winden und Emmershausen wieder nach Rod. Die längste Strecke von 68 Kilometern machte hier noch einen Abstecher über Niederlauken, ehe sie wieder nach Altweilnau zurückführte.
 
Bei der Weilnauer Montainbike-Tour werden keine Rennen gefahren, sondern es findet eine gemeinsame Tour statt, bei der Sieger jene Mannschaft ist, welche die meisten Teilnehmer stellt. Diesmal war die Christopherus-Apotheke Idstein mit 22 Teilnehmern Sieger, während Edel-Weiß Nieder-Wöllstadt den zweiten Platz und der Radsportverein Klein-Linden den dritten Rang belegte.
 
Bei der Siegerehrung dankte Radsport-Abteilungsleiter Thomas Brück den vielen bekannten Gesichtern, dass sie immer wieder gerne nach Weilnau kommen und in diesem Jahr mit ihrer Teilnahme auch der Konkurrenz des Radrennens rund um Frankfurt getrotzt hatten. Ein besonderer Gruß galt dem Teilnehmer mit der weitesten Anreise, der diesmal aus Hoffenheim im Kraichgau kam. Die 26 Mitglieder starke Bike-Abteilung hatte für die seit Januar geplante Veranstaltung nicht nur die Organisation sondern zusammen mit weiteren Helfern des TuS Weilnau auch die Bewirtung übernommen und wurde beim kostenlosen Service vom Kant-Bike Meisterbetrieb aus Schmitten unterstützt.
 
Die Streckenführung wurde bereits am Freitag eingerichtet und war seit Langem von Hessen-Forst genehmigt: Wir haben zusammen mit den Förstern ein Konzept erstellt, welches allen Naturschutzgesichtspunkten Rechnung trägt, erläuterte Brück die Genehmigung, die auf derselben Strecke bis 2020 gilt. Unisono bleibt den Teilnehmern der Weilnauer Bike-Tour der anspruchsvolle Start in Erinnerung: Da geht es gleich zu Anfang richtig steil hinauf nach Seelenberg. Der letzte Abschnitt zurück auf dem Weiltalweg ist im Vergleich eine Wohltat.
 
Quelle UA
 
  • CTF 2016 01
  • CTF 2016 02
  • CTF 2016 03
  • CTF 2016 04
  • CTF 2016 05
  • CTF 2016 06
  • CTF 2016 07
  • CTF 2016 08
  • CTF 2016 09
  • CTF 2016 10
  • CTF 2016 11

Bericht vom Bikerausflug vom 11.-13.09.2015 nach Iserlohn

Unser diesjähriger Biker-Ausflug vom 11.09.-13.09.2015 führte uns nach Iserlohn im Sauerland. Untergebracht waren wir im Hotel „Vier Jahreszeiten“, das wohl das beste Hotel war, das wir in den letzten Jahren hatten.

Treffpunkt am Freitagnachmittag war im Hotel. Dieter und Christine aus Celle waren auch wieder dabei.

Beim gemeinsamen Abendessen habe wir einen unserer beiden Guides - Jürgen - kennengelernt, der uns für Samstag einige Informationen über die geplanten Touren 1 und 2 mitteilte. Nach einigen Fragen über den Streckenverlauf entschieden sich alle für die Tour 1.

In gemütlicher Runde ließen wir den Tag ausklingen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns am reichhaltigen Frühstücksbüfett, um uns für die ganztägige Tour zu stärken. Um 10:00 Uhr, nachdem wir noch schnell ein Gruppenfoto gemacht hatten, ging es los mit den beiden Guides Jürgen und Martin, vorbei am Iserloner Seilersee weiter zum Löbbeckenkopf. Nach ca. 30 km gelangten wir zum Aussichtspunkt  Sauerland-Höhenflug Standort: Neuenrade/ Großer Attig 509 m ü. NN. Dort verweilten wir eine Weile und genossen die wunderbare Aussicht.

Weiter ging es dann über Trails und Waldwege Richtung Sorpesee.

Gegen 14:00 Uhr kamen wir  zur Mittagsrast am Sorpesee an. Nach guter Stärkung und einer längeren Pause ging es weiter zur letzten Etappe nach Iserlohn. Im Hotel angekommen waren sich alle einig, das war eine super Tour ohne Panne und Verletzungen!

Und das sind die Daten der Tour: Länge: 64,1 km - Fahrzeit: 4:26:41 - Höhenmeter: 1.510 m

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12. Mountain Bike CTF in Altweilnau (03.05.2015)

CTF Reizvoll und abwechslungsreich

190 Country-Touren-Fahrer trotzen dem Wetter und machen sich auf die Strecke durch das Weiltal. So ein paar Regentropfen werfen einen gestandenen Country-Touren-Fahrer nicht um. Viele von ihnen waren gestern in Altweilnau am Start, um das Dutzend voll zu machen: Es war der 12. Wettbewerb dieser Art, ausgerichtet vom TuS Weilnau.

„Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.“ Die Ankündigung auf der Website der Radsportabteilung vom TuS Weilnau las sich fast wie eine Drohung, hatte aber durchaus eine gewisse Berechtigung, denn so richtig prickelnd war das Wetter bei der 12. Country-Touren-Fahrt nun wirklich nicht. Es sei denn, man mag das Prickeln von Regentropfen auf der Haut und tröstet sich mit dem Gedanken, dass es schließlich auch in Strömen hätte schütten können, so hatte sich jedenfalls der Wetterbericht für den Sonntag gelesen.

Was für Weicheier also das Kommando zum sonntäglichen „Liegenbleiben“ war, führte bei den unentwegten Freizeitradlern zur Bettflucht. Für sie hieß es: Früh raus, schnelles Frühstück, Renndress überstreifen, Rad einladen – ab nach Altweilnau. Und überhaupt: Es war schon kälter. Vom Meldeergebnis her kam man zwar bei weitem nicht an den absoluten Rekord vom letzten Jahr mit 410 Radsportlern heran, aber: „Alles über 200 Teilnehmer wäre bei diesem Wetter super“, sagte Christian Oetker, der wieder in der Meldestelle im TuS-Sportlerheim saß. Das hat dann zwar nicht ganz geklappt, aber 180 Teilnehmer sind durchaus auch achtbar.

Rund ums Sportlerheim war gestern kein Parkplatz mehr zu finden, und die vielen Kennzeichen zeigten, wie groß der Kreis der CTF-Fans war. Wer aus der näheren Umgebung kam, wusste das und reiste gleich mit dem Rad an. Zum Aufwärmen gar nicht so verkehrt. Viele fuhren allein, es gab aber auch Gruppen, etwa das „Team Falke“ aus Steinfischbach mit Wolfgang Maurer, Jürgen Tempel, Horst Lohrey, Reiner Schultheis, Maciej Schäfer und Alex Becker. Sie waren mit Galgenhumor unterwegs: „Was soll der Geiz, das ist genau unser Wetter“, sagte Jürgen Tempel ein wenig trotzig. Er hatte in der Gruppe nicht ganz die Mehrheit. Für Horst Lohrey war es das nämlich, er darf nächstes Jahr nicht mehr mitfahren: „Immer wenn der dabei ist, regnet’s“, meinte Wolfgang Mau-rer.

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Bericht vom Bikerausflug vom 08.-10.08.2014 nach Bad Münster am Stein/Ebernburg

BIKERAUSFLUG ins Nahetal……

Unser diesjähriger Bikerausflug führte uns vom 8.-10. August in das Nahetal, genauer nach Bad Münster am Stein/Ebernburg. Dies ist die einzige „echte“ Rheinland-Pfälzische Stadt,  hier trennte einst die Nahe Preußen von Bayern. Der Stadtteil Bad Münster war bis ins 19. Jh. ein Dorf mit ganz wenigen Häusern, Unterdorf und Kurparkbereich. Nachweislich begann aber schon 1478 ein Badebetrieb und die Salzgewinnung, die Nahefischerei und zeitweise der Bergbau im Huttental. Mitte des 19. Jh. nahm der Ort einen raschen Aufschwung zum viel besuchten Kurort, der 1905 die Bezeichnung „Bad“ zuerkannt bekam. Am 1. Juli 2014! haben die Städte Bad Kreuznach-Bad Münster und Ebernburg fusioniert und sind somit Stadtteil von Bad Kreuznach. Doch nicht nur Radfahrer, sondern auch Wanderer und Kletterer finden hier ideale Verhältnisse vor. Der Rotenfels zwischen Bad Münster und Norheim ist mit 202 m Wandhöhe und 1.200 m Länge die größte Steilwand zwischen Alpen und Skandinavien. Doch wir entschieden uns trotzdem zu radeln……

Unsere Tour 1 „Der Schatz im Silbersee“….wer dachte, der Silbersee hat was mit Karl May zu tun und liegt im Wilden Westen irrt sich, denn er befindet sich hier unweit von Bad Münster. So starteten wir von unserem Hotel zunächst in Richtung Bad Kreuznach. Vorbei an einem außergewöhnlich schönen Fachwerkensemble, dem im barockisierenden Jugendstil erbauten Kurmittelhaus mit seinen geschwungenen Giebeln und Dächern direkt am Naheufer ging es nach durchqueren des Kurbereichs im Salinental auf die Rheingrafenstraße steil nach oben und vermittelte schon mal einen Eindruck von der anspruchsvollen Runde, die noch vor uns lag. Nach einigen Kilometern führte uns die Straße in den Wald, immer weiter bergauf, bis rechts ein derber steil nach unten führender Pfad mit Geröll und blanken „Rotliegenden“, dem typischen Gestein der Gegend, zum Einstieg der Ruine Rheingrafenstein führte.

Diese Ruine thront auf einer Felsspitze über der Nahe und bietet eine phantastische Sicht über Bad Kreuznach und weite Teile des Nahetals. Nach ausgiebigem Genuss der Aussicht und entsprechender Erholungspause führte uns der Weg zunächst den Geröllpfad wieder nach oben und von dort über gut ausgebaute Forstwege, aber auch einen leichten durch niedrigen Baumbestand führenden Singletrail zur Altbaumburg. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast an der Burgmauer führte die Tour erst einmal wieder talabwärts nach Altenbamberg und von dort über einige Anstiege zunächst in Richtung der Ebernburg, dann über wellige Wald- und Wiesenwege nach Feilbingert. Der nun folgende Weg zeigte uns dann so die Zähne, dass wir das Etappenziel und Ausflugsthema „Silbersee“ nur unter gewaltigen  Anstrengungen erreichten.

Der Silbersee ist ein ehemaliger Steinbruch, idyllisch im Wald gelegen mit Rasen umgeben und von Steilwänden eingerahmt. In der glatten Wasseroberfläche spiegeln sich die Felswände und der Himmel, ein wunderbares Plätzchen zum Entspannen….war auch nötig…..Aber was war mit dem Schatz im Silbersee? Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er auf dem Weg hierher reicher wurde oder durch die wundervollen Aussichten und Landschaften sich an schönen Eindrücken bereichert hat oder seinen Schatz auf andere Art und Weise gefunden oder dabei hatte. Die Abfahrt war von hier aus wirklich nicht gefährlich…..aber mit Spitzkehren aller Art und teilweise anspruchsvollen Fahrrinnen und Geröll so gespickt, dass es ein Highlight dieser Ausfahrt war. Silber gab es im Silbersee keines zu holen, höchstens Gold für diejenigen, die diesen Weg nach 43 km und 940 HM geschafft hatten.

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